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SlutWalk Berlin

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Der SlutWalk Berlin 2012 kommt!

(Foto von milenskaya)

Ja, ihr lest richtig! Auch 2012 soll ein SlutWalk in Berlin stattfinden. Die Planung hierfür steht in den Startlöchern und braucht nun wieder eure Unterstützung um Wirklichkeit zu werden!

Blick zurück: Was ist ein SlutWalk überhaupt noch mal?

SlutWalks sind Demonstrationen gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. (Wann, wo und wie die Idee zu dieser Protestform entstand und warum sie überhaupt SlutWalk heißt, könnt ihr hier nachlesen.)

Denn wir haben es satt, in einem System zu leben, das sexualisierte Übergriffe, Gewalt und Belästigungen verharmlost, legitimiert und den Betroffenen die Schuld gibt.

Wir stellen uns zugleich gegen andere Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Homo- und Trans*- und Queerphobie, da diese ebenfalls Ursachen sexualisierter Gewalt sind. 

Am 13. August 2011 kamen hierzu allein in Berlin 3.500 Menschen zusammen. (Wie das so aussah, könnt ihr auf unserer Presseseite nachlesen und anschauen.)

Blick nach vorn: Der SlutWalk Berlin 2012 kommt!

Das erste Orga-Treffen des SlutWalk Berlin ist für den 18. März geplant (Ort wird derzeit noch festgelegt) und natürlich braucht der SlutWalk Berlin auch in diesem Jahr euer Feedback, eure Ideen und eure tatkräftige Hilfe, um überhaupt stattfinden zu können!

Ihr wollt mitmachen? Großartig! Dann meldet euch hier oder direkt per Mail an slutwalkberlin@gmail.com. Stellt euch dabei einfach kurz vor und verratet gerne schon mal, in welcher Form ihr eure Unterstützung zum SlutWalk Berlin am liebsten beitragen möchtet.

Ist es eher Pressearbeit? Oder Webseitenbetreuung? Die Soli-Partyplanung? Möchtet ihr Redner_innen für den Walk recherchieren? Oder packt ihr einfach gerne an, wenn Dinge aufgebaut werden müssen? Egal, wo eure Talente liegen: es gibt wie immer viel zu tun und wie immer gilt, dass alle Gender und sich solidarisch Zeigende herzlich willkommen sind!

Also meldet euch, teilt diesen Post mit euren Freund_innen und lasst uns auch 2012 mit dem SlutWalk Berlin zeigen, dass Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen!

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  • 2 months ago
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Rede von Women in Exile zum SlutWalk Berlin am 13. August 2011

In Brandenburg leben Flüchtlingsfrauen – Asylbewerberinnen und sogenannte „geduldete“ Frauen - und ihre Kinder über Jahre hinweg in Sammelunterkünften.

Gewalt und Übergriffe finden sehr oft dort statt, wo es Machtunterschiede gibt. Die asylsuchenden Frauen sind sowohl von rassistischer als auch von sexistischer Unterdrückung betroffen. Es ist unverantwortlich, dies durch weitere Abhängigkeiten, die durch ein Leben in Sammelunterkünften entstehen, zu verstärken. Frauen und Kinder leiden stark unter dieser Lebenssituation, die häufig krank macht.

Wir betrachten die Missachtung unserer ohnehin eingeschränkten Privatsphäre in der Sammelunterkunft als Übergriffe.

Mitarbeiter der Sammelunterkünfte missachten unsere Privatsphäre, indem sie die Zimmer während unserer Abwesenheit betreten oder sich in einigen Fällen mit dem Generalschlüssel Zugang zu Wohnräumen verschaffen ohne anzuklopfen und ohne zu beachten, ob die Bewohnerinnen bekleidet sind oder nicht. Manchmal nutzen Mitarbeiter der Sammelunterkünfte sogar die Unwissenheit und Abhängigkeit von Frauen aus, indem sie Frauen zu sexuellen Kontakten nötigen.

Wir erleben häufig sexualisierte, sexuelle und physische Gewalt.

Wir müssen in einem Umfeld leben, in dem wir beim Verlassen der Dusche mit Männern konfrontiert sind, die versuchen, uns an die Brust zu fassen. Immer wieder kommt es zu Vergewaltigungen in Flüchtlingsunterkünften. Im Falle einer Belästigung wird nicht der Täter, sondern das Opfer aus der Sammelunterkunft genommen. So bleiben die anderen Frauen weiterhin gefährdet.

Wir fühlen uns diskriminiert und von der Gesellschaft abgeschnitten.

Die Entscheidung, uns Flüchtlingsfrauen in abgelegenen Sammelunterkünften unterzubringen, macht uns zum Objekt stereotyper Zuschreibungen. Wir sind konfrontiert mit der Überzeugung von Männern, die Flüchtlingsfrauen an diesem Ort seien Frauen, die ihnen zu Verfügung stehen und wir werden durch ihre respektlosen Angebote diskriminiert und belästigt.

Wenn die asylsuchenden Frauen es schaffen, nach Deutschland zu kommen, finden sie auch hier Gesetze vor, die ein selbstbestimmtes Leben unmöglich machen. Sie müssen sich so sehr anstrengen, in diesem System zu überleben, dass ihnen keine Kraft bleibt ihren eigenen Weg zu gehen. Das Asylsystem erzeugt eine starke Abhängigkeit.

Viele finden nie einen Job. Oder nur eine Arbeit, die niemand sonst machen will und die nicht unserer Ausbildung entspricht.

Wir kämpfen für unsere Rechte als Frauen. Wir sind eine Gruppe von Flüchtlingsfrauen, die sich mit den Flüchtlingsproblematiken aus der Sicht von Frauen identifizieren und Gesetze bekämpfen, die gegen Emanzipation von Frauen und Kindern gerichtet sind!

Es ist aber schwer, auch wahrgenommen und gehört zu werden. Deshalb brauchen wir eure Solidarität, um gemeinsam zu kämpfen.

Unsere Arbeit und unser Ziel ist es, Flüchtlingsfrauen während und nach dem Asylverfahren in ihrem Alltag zu unterstützen. Unser Wunsch ist es, zusammen mit Gruppen zu arbeiten, die interessiert daran sind, die Diskriminierung von Frauen und Kindern in der Gesellschaft zu bekämpfen.

☞ Webseite von Women in Exile

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  • 9 months ago
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Der Aufmarsch der Schlampen - Was sie schon immer über Sex sagen wollten

Podcast von hr2 Der Tag:

Bei der einen ist es kalkulierter Tabubruch, die anderen wollen ein Tabu erst etablieren. Und doch kommen sie aus der selben “Bewegung”: Charlotte Roche, die ihren nächsten Bestseller lanciert, und die Frauen, die sich zum Aufmarsch der Schlampen zusammentun - zum Slutwalk. Der ist entstanden, nachdem ein kanadischer Polizist bei einem Vortrag an der Universität Toronto den Frauen einen guten Rat gab…

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  • 9 months ago
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SlutWalk Berlin auf Siegessäule TV.

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  • 9 months ago
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Alle Bilder aus unserer Flickr-Gruppe, die ihr hier findet.

Wenn ihr möchtet, dass wir eure Fotos aus dem Flickr-Pool für unsere Pressematerialien verwenden, worüber wir uns sehr freuen würden, setzt sie bitte unter eine Creative-Commons-Lizenz inklusive kommerzieller Nutzung (mehr Infos dazu hier).

Ansonsten schreibt uns eine E-Mail, nennt uns den Namen eures Accounts und sagt, dass wir die Fotos vom SlutWalk Berlin trotz des “Alle Rechte vorbehalten” verwenden dürfen.

Vielen Dank und nun viel Spaß beim Durchschauen der Bilder!

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  • 9 months ago
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(Foto von milenskaya)

♥ DANKE ★ THANK YOU ♥
Bevor wir euch mit Berichten und Bildern zum SlutWalk Berlin versorgen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen. ★ Before we will update you on the stories and pictures of SlutWalk Berlin we would like to seize this opportunity to say thank you.
♥ Danke, dass ihr auf die Straße gegangen seid und eure Stimmen erhoben habt, um ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungsmythen zu setzen. Zusammen waren wir 3500 tolle Menschen – also lasst euch von der Presse nichts anderes erzählen. Zusammen sind wir stark und dieser eine Tag war erst der Anfang! ★ Thank you for taking your protest to the streets and for taking a stand against sexualized violence and rape myths. Together we have been an incredible number of 3500 awesome people – so don’t let the press tell you otherwise. Together we’re strong and this one day was only the beginning!
♥ Danke an alle lieben Menschen, die uns bei der Umsetzung des SlutWalk Berlin unterstützt haben! Ohne eure Hilfe hätten wir es nicht geschafft! ★ A huge thank you also goes out to all the lovely SlutWalk Berlin helpers! Without your support we could not have done it!
♥ Wer auch immer “da oben” für das Wetter zuständig ist: Danke, denn selbst du bist ganz offensichtlich ein_e Freund_in des SlutWalk Berlin! ★ Whoever’s in charge of the weather “up there”: Thank you, because apparently you’re a friend of SlutWalk Berlin as well!
☞ Wir haben eine Flickr-Gruppe, der ihr gerne eure Fotos hinzufügen könnt. ★ We have a Flickr group that you are more than welcome to add your photos to.
☞ Ansonsten schickt uns auch einfach eure Links zu wenn ihr über den SlutWalk Berlin gebloggt oder eure Videos hochgeladen habt. Achtung: Falls ihr das Kontaktformular benutzt, achtet darauf, dass ihr euren Namen oder Nickname nennt, da ihr sonst anonym eine Nachricht schreibt. ★ Also just send us your links if you have been blogging about SlutWalk Berlin or uploaded your videos somewhere. Please note: If you use the contact form make sure to mention your (nick)name too because otherwise you’ll stay anonymous.
☞ Darüber hinaus könnt ihr uns eure Links natürlich auch über Twitter oder über Facebook zukommen lassen. ★Furthermore you can send us your links via Twitter oder or via Facebook of course.
☞ Eins steht jedenfalls fest: ihr werdet hier demnächst noch so einiges zum SlutWalk Berlin zu sehen bekommen! Also bleibt uns gewogen. ★ Be sure to find more about SlutWalk Berlin on this page soon, so please stay tuned!
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(Foto von milenskaya)

♥ DANKE ★ THANK YOU ♥

Bevor wir euch mit Berichten und Bildern zum SlutWalk Berlin versorgen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen. ★ Before we will update you on the stories and pictures of SlutWalk Berlin we would like to seize this opportunity to say thank you.

♥ Danke, dass ihr auf die Straße gegangen seid und eure Stimmen erhoben habt, um ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungsmythen zu setzen. Zusammen waren wir 3500 tolle Menschen – also lasst euch von der Presse nichts anderes erzählen. Zusammen sind wir stark und dieser eine Tag war erst der Anfang! ★ Thank you for taking your protest to the streets and for taking a stand against sexualized violence and rape myths. Together we have been an incredible number of 3500 awesome people – so don’t let the press tell you otherwise. Together we’re strong and this one day was only the beginning!

♥ Danke an alle lieben Menschen, die uns bei der Umsetzung des SlutWalk Berlin unterstützt haben! Ohne eure Hilfe hätten wir es nicht geschafft! ★ A huge thank you also goes out to all the lovely SlutWalk Berlin helpers! Without your support we could not have done it!

♥ Wer auch immer “da oben” für das Wetter zuständig ist: Danke, denn selbst du bist ganz offensichtlich ein_e Freund_in des SlutWalk Berlin! ★ Whoever’s in charge of the weather “up there”: Thank you, because apparently you’re a friend of SlutWalk Berlin as well!

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  • 9 months ago
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Die Infos zum SlutWalk Berlin am 13. August 2011

★ START: 15 Uhr ♦ 3pm Wittenbergplatz

★ AUFGEPASST: Bitte kommt rechtzeitig, da wir um den angemeldeten Zeitplan einhalten zu können, spätestens um 15.15 Uhr loslaufen müssen! ♦ HEADS UP: Please show up on time because according to the schedule we registered we have to get going no later than 3.15pm!

★ ROUTE: Wittenbergplatz (Begrüßung und Start ♦ Welcome and kickoff) - Nollendorfplatz (1. Zwischenkundgebung ♦ 1st rally) - Potsdamer Platz (2. Zwischenkundgebung ♦ 2nd rally) – Gendarmenmarkt (Endkundgebung ♦ Final rally)

Und so sieht unser Streckenplan aus, den ihr hier auch herunterladen könnt ♦ And this is what our route map looks like which you can also download here:

★ PASST AUF EUCH AUF: Achtet darauf, genügend zu trinken und auch einen Snack für den Fall der Fälle dabei zu haben. Lauft nur so schnell und so viel wie ihr euch zutraut. ♦ TAKE CARE: Please make sure to stay hydrated and also pack a little snack just in case. Only walk as fast and as much as you can.

★ SICHERHEIT: Bitte geht respektvoll und freundlich miteinander um und reagiert ruhig und besonnen, sollte es dennoch zu Konflikten kommen. (Hetero-)Sexistische, homophobe, transphobe und rassistische Äußerungen und Verhaltensweisen werden auf dem SlutWalk nicht geduldet. Lest hierzu bitte auch unsere Richtlinien. ♦ SAFETY: Please be respectful and friendly to each other. Be considerate and act camly in case of any conflicts. (Hetero) sexist, homophobic, transphobic or racist statements and behavior won’t be tolerated at SlutWalk. Please read our guidelines and appeal here.

★ KLEIDUNG: Es gibt keine Kleidervorschrift, um beim SlutWalk mitmachen zu können. Gestaltet euren Protest so, wie ihr es möchtet. ♦ CLOTHES: There is no dresscode for SlutWalk. If you want to participate express your protest the way you want it.

★ FOTO- UND VIDEOAUFNAHMEN: Bitte seid euch dessen bewusst, dass die Medien vor Ort anwesend sein werden. Wenn euch Aufnahmen unangenehm sind und ihr nicht vorher gefragt wurdet, weist die Leute darauf hin! Falls ihr selbst Aufnahmen macht: Respektiert bitte wenn andere Teilnehmer_innen das nicht möchten. ♦ PHOTOS AND FOOTAGE: Please be aware that the media will be on location. If you don’t like to be photographed or recorded and haven’t been asked for your permission, let them know! In case you want to take photos etc.: Please respect if some participants don’t want you to do this.

★ PARTEIFLAGGEN: Diese lasst bitte zu Hause, denn der SlutWalk Berlin kooperiert nicht mit Parteien und ist auch keine Plattform dafür.♦ POLITICAL PARTY FLAGS: We ask you to leave them at home since the SlutWalk Berlin does not cooperate with political parties and isn’t a platform for them either.

♥ Also dann, wir sehen uns am Samstag, den 13. August 2011! ♥ All right, see you Saturday August 13th 2011! ♥

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  • 9 months ago
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Eigentlich geht es darum gegen Vergewaltigung und Stigmatisierung der Opfer zu kämpfen und gleichzeitig verwendet ihr aber den Begriff Schlampe. Warum?

Sookee: Das ist genau die Idee. Es gibt zwei Strategien damit umzugehen. Einige nennen sich selber Schlampe, um das zu reclaimen – um sich das selber anzueignen. Um zu sagen, wenn ich mich selber Schlampe nenne, kann das kein anderer mehr tun. Ich war die Erste. Oder es gibt die Möglichkeit des solidarischen Moments. Also zu sagen, ich würde den Begriff zwar nicht auf mich anwenden, weil der zu negativ belegt ist, aber ich unterstütze Frauen, die so bezeichnet werden. Das ist das Gegenteil zu „reclaim“ und nennt sich „embrace“ (umarmen, Anm.d.Red.).

Siegessäule.de: Dana Müller Interview mit Co-Organisatorin Sookee
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  • 9 months ago
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Zusammen für einen diskriminierungsfreien SlutWalk!

☞ Please see below for english version

Es kann auf dem SlutWalk zu Diskriminierungen und Übergriffen verschiedener Art kommen, sowohl von Außenstehenden, als auch von Teilnehmer_innen des SlutWalks.

Wir möchten euch alle auffordern und bitten einzugreifen, wenn ihr grenzüberschreitende/übergriffige Situationen mitbekommt.

(Hetero-)Sexistische, homophobe, transphobe und rassistische Äußerungen und Verhaltensweisen gehören nicht hierher und sollten durch gemeinsames Handeln unterbunden werden!

Das heißt konkret für alle:

☞ Wenn du eine Diskriminierung erlebst und die Situation nicht alleine bewältigen kannst: informiere umstehende teilnehmende Menschen oder die mit lila Armbinden markierten Schutzleute und fordere sie auf einzugreifen!

☞ Wenn du eine diskriminierende Situation beobachtest: frag nach, ob die betroffene Person Unterstützung braucht!

☞ Lasst Euch nicht auf Diskussionen ein, die nicht zielführend sind. Deeskalation und die Sicherheit betroffener Personen stehen absolut im Vordergrund!

Grundsätzlich gilt:

Wir sind alle dafür verantwortlich, aufeinander aufzupassen und deeskalierend zu handeln, um eine möglichst diskriminierungsfreie Demo zu gestalten.

Es soll nicht primär darum gehen grenzüberschreitende Personen abzustrafen, sondern betroffenen Personen Sicherheit und Schutz zu geben, sodass sie die Demo hoffentlich weiterhin als ihren Raum betrachten können.

Zusätzlich wollen wir ein sogenanntes Schutz- und Awareness-Team bilden, das an lila Armbinden zu erkennen ist. Hierunter verstehen wir Personen, die sich auf der Demo verteilen und auf diskriminierende Situationen oder Übergriffe achten, deeskalierend eingreifen sowie Betroffene unterstützen.

Bitte nehmt diesen Aufruf ernst, schließlich richtet sich diese Veranstaltung gegen diskriminierendes Verhalten und sexualisierte Gewalt! 

───────────────────​───◆ English version ◆───────​────────────​─────

Unfortunately it cannot be ruled out that acts of discrimination and assault of various kinds are going to happen at SlutWalk, possibly coming from onlookers as well as from SlutWalk participants.

We ask you to intervene right away in case you witness any kind of discrimination or assault.

(Hetero) sexist, homophobic, transphobic or racist statements and behavior are absolutely unacceptable and can be prevented through joint action.

So for every SlutWalk participant this means:

☞ If you experience any kind of discrimination and you are not able to cope with the situation all by yourself: Draw attention to your problem and let either the people around you know that you need their help or contact our guards who are recognizable by their purple armbands

☞ If you witness a situation in which someone is being discriminated: Ask if the person who’s affected needs your help!

☞ Don’t get yourselves into discussions that lead nowhere. De-escalation and getting the person who has been affected out of harm’s way are the top priorities in such cases!

The general rule is:

We are all responsible for taking care of each other and act calmingly in order to have a demonstration without any discrimination.

Primarily it is not about punishing the people who disrespected rules of common sense. First and foremost we want to make sure that the people being affected by such behavior feel safe and protected again, hopefully also making the demonstration their own space again after all.

In addition to this rule we build so-called awareness teams who are regonizable by their purple armbands. Awareness team members are to be found all over the SlutWalk and pay attention to cases of discrimination or assault. They will also take action in order to de-escalate and support people who have been affected by verbal or physical violence.

Please take our appeal seriously because this event is directed against discriminatory behavior and sexualized violence!

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  • 9 months ago
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“The only thing I’m asking for is a revolution.”
Revolution Grrrl Style! Wenigstens schon einmal bei unserem Workshop zum Transparente malen.
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“The only thing I’m asking for is a revolution.”

Revolution Grrrl Style! Wenigstens schon einmal bei unserem Workshop zum Transparente malen.

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  • 9 months ago
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TERRE DES FEMMES zu den Slutwalks - Vergewaltigung ist ein Verbrechen – nie Verführung

Wir freuen uns, dass auch TERRE DES FEMMES e.V. SlutWalks unterstützt und zur Teilnahme aufruft. Hier ein Auszug aus ihrem Statement dazu:

Im Januar 2011 erklärte ein Polizeibeamter vor Studierenden der York University im kanadischen Toronto, dass Frauen sich nicht wie „Schlampen“ kleiden sollten, wenn sie keine Opfer von Sexualverbrechen werden wollen. Als Protest gegen ein derart sexistisches Weltbild wurde im April in Toronto der erste Slutwalk mit über 3000 TeilnehmerInnen durchgeführt - eine Demonstration, die inzwischen weltweit NachahmerInnen fand. So werden auch in Deutschland vorwiegend am 13. August in bundesweit 14 Städten Protestmärsche gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosung stattfinden.

Denn auch in Deutschland sind Einstellungen wie die des kanadischen Polizisten keine Seltenheit, sondern kennzeichnend für einen symptomatischen Umgang und eine Verharmlosung sexueller Gewalt. So wird Frauen, die Opfer von Sexualverbrechen wurden, häufig nicht nur eine Mitschuld an der Tat suggeriert, in einigen Fällen werden sie sogar als Provokateurinnen stigmatisiert.

Zudem wird Frauen eingeredet, es gebe tatsächlich ein bestimmtes Verhalten und eine Kleidung, durch die frau vor sexuellen Übergriffen geschützt ist. Ihnen wird damit ein bestimmter Lebenswandel und Kleidungsstil vorgegeben, was nicht mit den Grundsätzen der Freiheit und Selbstbestimmung in Einklang zu bringen ist.

Tatsächlich ist die weit verbreitete Vorstellung eines unbekannten Täters, der einer Frau nachts in einer dunklen Ecke auflauert, irreführend. Dies ist lediglich bei 14,5% der bekannten Vergewaltigungen der Fall. In der Mehrheit der Fälle stammt der Täter aus dem Bekanntenkreis oder ist der aktuelle oder ehemalige Partner (vgl. hierzu die EU-weite Studie “Different systems, similar outcomes? Tracking attrition in reported rape cases in eleven countries“(PDF-Download)).

Die Mythen rund um Vergewaltigungen spiegeln ein falsches und gefährliches Bild der Geschlechterrollen wider, da Männer als triebgesteuerte „Opfer“ ihrer Sexualität und Frauen als Verführerinnen, die ihre Reize zu kontrollieren haben, dargestellt werden. Ziel der Slutwalks ist es, die Öffentlichkeit für diese frauenfeindliche und diskriminierende Argumentation zu sensibilisieren.

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  • 9 months ago
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Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe unterstützt ‘SlutWalks’

Der SlutWalk Berlin freut sich über die Unterstützung des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe.

Auszug aus der Pressemitteilung des bff:

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe unterstützt die SlutWalks und ihr Anliegen. Auch in den Fachberatungsstellen des bff wird immer wieder deutlich, dass zu häufig gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen nicht geglaubt wird oder die (Mit)Schuld am Geschehenen zugeschrieben wird. Mythen über Vergewaltigungen sind dabei genauso wirkmächtig wie ein gefühltes Recht auf oder gar eine eingebildete Aufforderung zu Grenzüberschreitung.

Das Spektrum dieser Mythen reicht von dem Glauben, dass nur junge und allgemein als attraktiv angesehene Frauen vergewaltigt werden bis hin zur Behauptung einer Legitimation für Grenzüberschreitungen, z.B. durch das Tragen freizügiger Kleidung. Die Wirksamkeit von Vergewaltigungsmythen zur Legitimierung sexualisierter Gewalt ist auch wissenschaftlich belegt.

“Betroffene fühlen sich häufig schuldig an der ihnen angetanen Gewalt. Die Demonstrationen solidarisieren sich mit den Betroffenen und stellen klar, dass die Verantwortung für Übergriffe allein beim Täter liegt”, erläutert Katja Grieger vom bff.

Eine gesellschaftliche Positionierung gegen diese Gewalt und für die Freiheit und das Recht auf ein gewaltfreies Leben für Frauen und Mädchen begrüßt der bff sehr.

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  • 9 months ago
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Aufruf: Der SlutWalk Berlin braucht euch!

Liebe Teilnehmer_innen des SlutWalk Berlin, 

der Countdown bis zum Samstag, den 13. August hat begonnen und die Vorbereitungen laufen natürlich auf Hochtouren. Doch wir brauchen weiterhin auch eure tatkräftige Unterstützung, damit der SlutWalk für alle sicher und reibungslos ablaufen kann.

Deswegen lautet unsere Frage an euch: Habt ihr Lust, uns bei der Umsetzung der Demo zu helfen?

Heißt eure Antwort darauf “JA!” könnt ihr nämlich Folgendes tun:

♥ Wir brauchen Ordner_innen!

Diese kümmern sich um das Freihalten von Gehwegen, U-Bahn-Eingängen und schreiten ein, falls es zu aggressivem Verhalten kommt.

♥ Wir brauchen Hilfe mit dem Lautsprecherwagen!

Dieser überträgt Musik und Redebeiträge und muss ständig von mehreren Personen umgeben sein, damit niemand sich daran verletzt.

Außerdem brauchen wir Personen, die den Wagen anschieben.

♥ Wir brauchen Hilfe im Awareness-Team!

Dies sind Personen, die speziell darauf achten, ob sexistische, homo-queer-trans*phobe oder rassistische Übergriffe passieren und dann deeskalierend eingreifen (zur Deeskalationen erhaltet ihr von uns noch Tipps).

♥ Bitte meldet euch schnell und zahlreich bei uns, damit wir den SlutWalk für euch alle sicher und angenehm gestalten können!

Schreibt einfach eine E-Mail an slutwalkberlin@gmail.com und sagt uns, welchen der angegebenen Posten ihr übernehmen möchtet. Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei euch und geben euch weitere Informationen zu eurer Aufgabe.

♥ Last but not least: Wir brauchen eure Unterstützung beim Plakatieren und Verteilen der Flyer vor dem Walk!

An den folgenden Orten haben wir Plakate und Flyer für euch deponiert und ihr könnt sie dort einfach abholen ohne euch vorher bei uns zu melden:

☞ Wedding: Café Cralle, Hochstädter Straße 10, 13347 Berlin

☞ Neukölln: Silverfuture, Weserstraße 206, 12047 Berlin 

☞ Prenzlauer Berg: Café Morgenrot, Kastanienallee 85, 10435 Berlin

DANKE! Euer SlutWalk Berlin Team ♥

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  • 9 months ago
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Wenn alle Schlampe sind, dann ist es keine – Was sagen Beratungsstellen, die tagtäglich mit Opfern von sexueller Gewalt arbeiten, über die weltweiten "SlutWalks"?

Verena Vlach vom Verein Tara in Graz verweist auf eine Untersuchung* von 100 Strafakten wegen Vergewaltigung in Wien, die zeigte, dass von diesen 100 nur 30 zur Anzeige gebracht wurden und es davon nur bei 18 zu einer Verurteilung kam. Hinzu kommt, dass in Österreich nur jede zehnte Vergewaltigung überhaupt angezeigt wird. Der Grund: “Die Frauen haben Angst, dass man ihnen nicht glaubt oder ihnen die Verantwortung dafür zuschiebt”, erklärt Vlach. Sie begrüßt daher die “SlutWalks” sehr und freut sich, dass so viele junge Frauen “auf den sexualisierten Blick auf das weibliche Geschlecht aufmerksam machen”. Auch findet sie es enorm wichtig, dass die AktivistInnen die verschiedensten Mythen über Vergewaltigung in Angriff nehmen. So würden die sexuellen Übergriffe meist von den Opfern bekannten Männern verübt, “und nicht weil man auf dunklen Straßen unterwegs war und die ‘falsche Kleidung’ trug”, so Vlach.

Auch für andere Beratungseinrichtungen ist die Arbeit gegen solche Mythen ein wesentlicher Verdienst der “SlutWalks”. “Diese - in allen Gesellschaftsschichten existierenden - Mythen haben die Funktion, sexuelle Gewalt zu rechtfertigen”, so Karin Weiß vom Frauennotruf der MA 57. Sie würden auch der Abwehr von Ängsten vor sexueller Gewalt dienen: “Wenn man daran glauben kann, dass Opfer durch ‘Fehlverhalten’ selbst schuld sind, dass ‘normale’ Männer keine Bedrohung darstellen und man sich nur ‘richtig’ verhalten oder ‘kleiden’ muss, um nicht Opfer zu werden, dann kann man sich selbst unverwundbar wähnen.” Die Realität sieht aber anders aus: “Das Verhalten und die Kleidung von Frauen/Mädchen, die sexualisierte Gewalt erleben, beeinflusst das Verhalten der Täter nicht - der Täter allein ist verantwortlich dafür, dass er Gewalt ausübt. ‘Aufreizende Kleidung’, wie immer diese aussehen mag, kann nie die Ursache und/oder Rechtfertigung für Gewalt sein”.

Ein weiteres weit verbreitetes Vorurteil sei laut Weiß das Bild vom Mann als triebgesteuertes Wesen, das außerstande sei, den Reizen der Frauen zu widerstehen. “Wegen diesen noch immer fest verankerten Bildern verfolgen wir mit großem Interesse die Meldungen über die ‘SlutWalks’”, so Weiß gegenüber dieStandard.at.

Auch die Frauen von der “Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen” sehen in der Intention dieser Bewegung eine zentrale frauenpolitische Aussage. “Es ist wichtig, dass schon Buben vermittelt wird, wenn eine Frau/ein Mädchen ‘NEIN’ sagt, meint sie das auch so”, so Brigitte Vas von der Beratungsstelle. “Es darf nicht sein, dass Frauen bei männlichem Fehlverhalten eine Mitschuld am Geschehen zugesprochen bekommen. Von daher hoffen wir sehr, dass sich diese Bewegung weltweit verbreitet und Gehör findet.”

[Weiterlesen…]

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  • 9 months ago
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SlutWalk Berlin Soli- und Warm-Up-Party am 11. August im NBI

Nicht vergessen: Am 11. August, also in einer Woche schon, wollen wir mit euch eine grandiose Soli- und Warm-Up-Party feiern!

☆ ☆ ☆  ☆ ☆ SLUTWALK BERLIN ☆ SOLI- und WARM-UP-PARTY ☆ ☆ ☆ ☆ ☆

Datum: 11. August 2011

Beginn: 21 Uhr 

Ort: NBI (Kulturbrauerei), Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

Eintritt: 4-10 € (je nach eurer eigenen Selbsteinschätzung)

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☆ SOOKEE 

☆ DOCTORELLA

☆ RÄUBERHÖHLE

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───────​─────◆ DJANES ◆─────​──────────────​───

♪ DyCe (queeromatic)

♪ SARAH ADORABLE (SCREAM CLUB)

♪ CINDY WONDERBAR (SCREAM CLUB)

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Die offizielle Seite zum SlutWalk Berlin. Am 13. August 2011 sind 3.500 Menschen mit uns im Rahmen des SlutWalkUnited Grrrlmany auf die Straßen gegangen.

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